Der erste Högy-Honig 2017 ist geschleudert

Wie in jedem Jahr in den Pfingstferien wurde heute der Högy-Frühjahrs-Honig geschleudert. Gegen 11 Uhr begannen die Kinder der Imker-AG die Honigräume zu ernten und ab 12 Uhr waren alle damit beschäftigt, die Honigwaben zu entdeckeln und den Honig zu schleudern. Von insgesamt 5 Völkern konnten 50kg Honig geerntet werden. Der Rekord lag bei 16kg Honig aus einem einzigen Bienenvolk. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!
Der Frühjahrs-Honig ist dieses Jahr dunkler und aromatischer, was an der verstärkten Waldtracht liegen mag. Durch das feuchtwarme Wetter der vergangenen Wochen haben sich die Läuse stark vermehrt und das nutzen nicht nur die Ameisen, um an den süßen "Baumsaft" zu kommen, den die Läuse ausscheiden.

Die Schwarmzeit ist noch nicht vorbei!

Wer jetzt über Pfingsten in den Urlaub fährt und seine Bienenvölker nicht kontrolliert, muss damit rechnen, dass die Bienenbeuten nach dem Urlaub leer sind! Es gehört zum Wesen der Bienen, dass sie schwärmen wollen. Die Bienen haben sich in einer Schwarmtraube auf einem jungen Obstbaum niedergelassen. Während die Sucherbienen nach einer neuen Behausung Ausschau halten, wartet das restliche Volk um die Königin gedrängt. Wird der Schwarm in den kommenden Stunden nicht von einem Imker eingefangen, ist er verloren. (Fotos: Familie Hauber)

Endlich ist der Frühling da

Die Högybienen haben nun endlich Gelegenheit reichlich Nektar für unseren Högy-Honig zu sammeln. Die Honigräume der Völker werden immer schwerer. Auch die Volksstärke nimmt immer mehr zu. So zählen unsere stärksten Völker im Augeblick mehr als 60 000 Bienen!

Jungköniginnen sind geschlüpft

In den Ablegern unserer Völker sind die ersten Jungköniginnen geschlüpft. Sie nutzen bereits das warme Wetter für ihren Hochzeitsflug. Es kann jetzt nicht mehr lange daueren, bis sie mit der Eiablage beginnen. Alle Königinnen, die dieses Jahr schlüpfen, erhalten die Jahresfarbe "gelb" auf ihren Rücken.

Bienenschwärme im Garten eingefangen

Die letzten beiden Wochen im April 2017 waren sehr kalt (nachts bis zu -5°C). Die Imker konnten vielerorts keine Schwarmkontrolle an ihren Völkern durchführen. Als Folge davon nutzten viele Bienenvölker den ersten warmen Tag (29.04 mit +18°C) zum Schwärmen. Des einen Imkers Leid ist des anderen Imkers Glück. Gleich zwei Schwärme kam direkt bei uns im Garten an, wurde einfangen und in Bienenbeuten (Bienenstock) beheimatet. Das Video zeigt die Ankunft der Bienenschwärme im Garten. Zwei Schwarmtrauben haben sich in den nächsten 30 min in der Himbeerhecke gebildet. Die Bilder zum Schwarmfang findest du in der Bildergalerie.

Die ersten Ableger in diesem Jahr

Das warme Wetter im März hat zu einem sehr starken Wachstum der Völker beigetragen. Zwei unserer Völker hatten so viele Bienen, dass wir bereits einen ersten Ablerger bilden konnten. Dazu werden 3 Waben mit Eizellen und ansitzenden Bienen einfach in eine neue Beute (= Bezeichnung für den Bienenstock) versetzt. Dieses Ablegervolk merkt sehr schnell, dass ihnen einen Königin fehlt und so ziehen sie aus einigen der Eiern neue Königinnen für ihr Volk heran. Die zuerst schlüpfenden Jungkönigin übernimmt die Kontrolle im neuen Bienenvolk.

Schadet der Frost im April unseren Bienen?

Mit bis zu -6°C war der April sehr kalt. An den Obstbäumen erfrieren die Blüten und einige Bäume und Ziersträuche zeigen erfrorene Blätter und Triebe. Die Högybienen stört der Frost jedoch nicht. Sie ziehen sich eng um das Brutnest zu einer warmen Bienentraube zusammen. Durch Zitterbewegungen ihres Körpers halten die Bienen eine Temperatur von ca. 30°C im Kernbereich des Brutnestes aufrecht. Dort befindet sich meistens auch die Königin. So kann sich der Nachwuchs trotz Minustemperaturen in der Nacht gut entwickeln. Allerdings zerstört der Frost vielerorts die Blüten der Obstbäume. Somit reduziert sich das Blütenangebot dieses Frühjahr etwas für unsere Högybienen.